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Falsches Weißes Stengelbecherchen in Nordrhein-Westfalen

 

Grundstückseigentümer sollten mit Blick auf ihre Verkehrssicherungspflicht die Eschen

auf ihren Wohngrundstücken mindestens jährlich eingehend prüfen. 

 

Nach Ausweitung des Triebsterbens in der Vegetationsperiode 2015 hat sich die Gefahrlage

erhöht. Befallene Stämme zeigen nach erstem vorzeitigem Laub- und Zweigfall

und scheinbarer Gesundung nach Johannistriebbildung in der Folge Zweitschädlingsbefall

und wiederum vorzeitigen Laubfall.

Der Verlauf kann sich über zwei Vegetationsperioden hinziehen. Durch die Allmählichkeit

der Habitusänderung und bei Nichtbeachtung der Symptome ergibt sich ab dem dritten

Winter nach dem Befall eine zunehmende Bruch- und Wurfgefährdung, da der Zellulose-

abbau im Stamminneren fortschreitet und der Wurzelabbau einsetzt.

 

Wirksame Gegenmaßnahmen, um die Gesundung zu fördern, sind nicht bekannt.

Hergebrachte Verfahren wie Verbringen von Laub und Trieben, Düngung und Wässerung

erscheinen angesichts des Infektionsweges und der Befallshäufigkeit als vergebliche

Alibimaßnahmen.

Anzeiger für den Befall sind  ockerfarbene Verfärbung der Triebe, Rissbildung auf

der Oberfläche, der Triebfall selbst, sowie in den Kronen ein optischer

Verdichtungseffekt bei Zweittriebbildung,  der bis zur kleinräumigen Verbuschung

reicht.

 

 

 

 

öbuv Forstsachverständiger Brandt | guentherbrandt@gmx.de